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ARTLEVEL design festival 2015

ARTLEVEL design festival 2015

Ein separates und wohl das prägendste Ereignis dieses Sommers war für mich das ARTLEVELdesignfestival 2015 – ein Festival für zeitgenössische Kunst (Skulptur, Malerei, Installation), das im Herbst dieses Jahres im Zentrum für moderne Kunst M-17 stattfand.

Das Auswahlverfahren für das Festival dauerte fast ein halbes Jahr. Die Einladung zur Teilnahme erhielt ich bereits im Frühjahr, aber erst im September kam die Antwort, dass ich es ins Finale geschafft habe.

ARTLEVEL design festival 2015

Die eigentliche Ausstellung der Finalisten dauerte zwar nur drei Tage, doch diese Zeit reichte völlig aus, um Menschen persönlich kennenzulernen, von denen man bisher nur gehört hatte oder mit denen man lediglich telefonisch oder schriftlich in Kontakt stand.

Мысль, мужской портет ARTLEVE design festival 2015

Besonders hervorheben möchte ich die Gestaltung der Ausstellung selbst. Auch Galeristen lernen ständig dazu, und diese Umsetzung war eine glatte „Eins“.

Im Gegensatz zu vielen anderen Ausstellungen wurde hier jedes Werk als wertvolles Einzelstück präsentiert. Mir als Bildhauerin ist das ganz besonders aufgefallen.

Воздушный поцелуй ARTLEVEL design festival 2015

Die Skulpturen standen nicht einfach an den Wänden oder in den Ecken nach dem Motto „Hauptsache es passt und steht niemandem im Weg“. Sie standen mitten im Raum; man konnte um sie herumgehen, sie von allen Seiten betrachten und fotografieren.

Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber leider ist das – wie man sieht – nicht immer der Fall.

ARTLEVEL design festival 2015

Den ersten Platz belegte (es fällt mir schwer, das auszusprechen) nicht ich. )))

Heutzutage kann man mit einer „reinen“ Skulptur allein kaum noch jemanden überraschen. Es muss schon eine Installation sein. Und diese Installation hatte den ersten Platz wirklich verdient.

Das Werk war eine lebensgroße Skulptur einer schwangeren Frau, gefertigt aus Polyesterharz. Die Wahl des Materials – halbtransparent wie Acrylglas – war ein genialer Schachzug, da es den Blick auf das Kind im Körper der Frau freigab. Dabei handelte es sich nicht um eine rein anatomische Darstellung eines Fötus, sondern um ein absolut bezauberndes Baby. Es sah sehr berührend aus.


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