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Ich habe eine Wohnung mit völlig heruntergekommenen Wänden übernommen. Früher lebte hier ein älterer Herr, der verstorben ist. Ich weiß nicht, wo er gestorben ist – zu Hause oder im Krankenhaus –, aber Geister habe ich hier in den drei Jahren, Gott sei Dank, nicht ein einziges Mal gesehen. Vor meinem Einzug wurde hier als einzige Renovierungsmaßnahme nur ein neuer Linoleumboden verlegt, von billigster Qualität, der bereits an mehreren Stellen durchgedrückt ist. Die Tapeten hingegen wurden nicht erneuert. Bei der CWG sagte man mir, dass ich die Wohnung beim Auszug auch mit nicht-weißen Wänden zurückgeben könne. Das hat mich sehr gefreut, und ich habe mich an die Arbeit gemacht.
Ich habe nicht lange überlegt, was ich malen soll. Nach den Bombardierungen in Charkiw, einer einmonatigen Reise nach Deutschland, zwei Monaten im Lager und drei Monaten in einer sozialen Wohngemeinschaft sehnte ich mich nach Leichtigkeit und Unbeschwertheit. Deshalb fiel die Wahl auf Wolken. Und in den Bogen malte ich Santorin. Betrachten Sie es als eine Art Vision Board.
Die Wolken haben zudem einen unbestreitbaren praktischen Vorteil: Ein ungemachtes Bett sieht vor ihrem Hintergrund viel organischer aus als ein gemachtes. Ich finde, das hat Konzept. ))
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